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Bund unterstützt Sanierung der Christuskirche mit weiteren 536.000 Euro

Am 19.05.2021 erreichte uns durch den Bundestagsabgeordneten René Röspel (SPD) die Nachricht, dass die Bundesrepublik Deutschland auch die geplante 3. Sanierungsphase (Südseite) der Christuskirche mit dem sehr hohen Betrag von 536.428 € unterstützt. Dafür hatte Herr Röspel sich gegenüber dem Haushaltsausschuss des Bundestages maßgeblich eingesetzt. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich!

Ebenso bedanken wir uns bei dem Wuppertaler Architektenbüro "Wissmann Architekten", das alle drei Förderanträge ausgearbeitet hatte (s.u.). Herr Christoph Wissmann ist der leitende Architekt der Sanierungsarbeiten an der Christuskirche.

Bereits für die 1. Sanierungsphase (Südturm, z.Z. laufend) wurden 300.000 € und für die 2. Sanierungsphase (Westportal und Nordturm, noch ausstehend) 492.000 € vom Bund bewilligt. Mit der dritten großzügigen Unterstützung wird die Christuskirche wiederholt als Baudenkmal von nationaler Bedeutung anerkannt.

Wir zitieren aus einer Presseerklärung des Abgeordnetenbüros vom 19.05.2021:

Röspel hatte die evangelische Kirchengemeinde auf das neue Denkmalschutzprogramm aufmerksam gemacht, die daraufhin den Förderantrag fristgerecht eingereicht hatte. Darin werden voraussichtliche Gesamtkosten von 1.072.857 Euro genannt, die die NRW-Denkmalbehörde als „in voller Höhe“ notwendig anerkannt hatte.
Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland.  ...

Die Kirche wurde von 1842 bis 1849 an der Stelle einer älteren Kirche erbaut und ist heute der zweitgrößte evangelische Kirchenbau in Westfalen. Nach ihrer Zerstörung im März 1945 durch einen schweren Luftangriff wurde sie 1952 wieder aufgebaut und erhielt 1968 ihre weithin sichtbaren Turmspitzen. 2006 wurde festgestellt, dass die beiden Türme auseinander driften. Dadurch entstehen inzwischen Schädenauch an anderen Gebäudeteilen.

Die Schwelmer Bevölkerung beteiligt sich durch Spenden und vielfältige Veranstaltungen an der Finanzierung der Restaurierung. „Auch dieses Engagement wird durch die Förderung des Bundes gewürdigt“, sagt Röspel.



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