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Gottesdienst zum "Heimatfest" steht

Das Heimatfest hält jedes Jahr Schwelm in Atem. Dieses Jahr - wie so vieles - einfach anders. Das betrifft auch den Gottesdienst zum Heimatfest, traditionell am Heimatfest-Samstag, 9.30 Uhr, dieses Jahr am 5. September in der Christuskirche. Lange waren sich die Kirchen und die Dacho nicht sicher, ob er überhaupt stattfinden kann. Aber jetzt steht die Planung, natürlich mit den bekannten Hygieneregeln. "Ich bin froh über die Unterstützung der Kirchengemeinden." so Christiane Sator als Vorsitzende der Dacho. "Das hilft, das wir hier mit den Nachbarschaften trotz allem und in Gemeinschaft feiern können". Allerdings kann die Christuskirche nicht voll genutzt werden. Maximal 80 Plätze stehen zur Verfügung, dazu nochmal 35 Plätze im Petrus-Gemeindehaus. Damit können erfahrungsgemäß nicht alle Gottesdienst-Interessierte erreicht werden. Darum wird er auch im Internet auf den Seiten der Kirchengemeinde/n übertragen.  Die Karten selbst werden als Kontingente an die Dacho, an die evangelische und katholische Kirchengemeinde verteilt. In der Christuskirche werden bereits am Sonntag, 30.09. nach dem Gottesdienst Karten kostenlos abgegeben. Ab Montag besteht diese Möglichkeit dann auch im Pfarrbüro der katholischen Gemeinde St. Marien, da am Sonntag dort durch die anstehenden Firmungen der Zugang zu den Gottesdiensten beschränkt ist. Es kann nur eine Eintrittskarte für sich selbst und maximal eine weitere Person abgeholt werden. Auf der Rückseite muss dann bereits der jeweilige Name und die Kontaktdaten notiert werden. Die Karten und auch der obligatorische Mund-Nase-Schutz wird dann zum Gottesdienst mitgebracht. Für alle anderen gibt es den live-Stream in das heimische Wohnzimmer. "Mit dieser Regelung haben wir eine tolle Möglichkeit gefunden, dass doch noch viele am Heimatfestgottesdienst teilnehmen können" freut sich auch Pfarrer Hans Schmitt von der evangelischen Gemeinde, der in diesem Jahr zusammen mit Propst Norbert Dudek den Gottesdienst leiten wird. Durch den Chor der Nachbarschaften und heimischen Musiker Stephan Wiesbrock wird dann doch noch so etwas wie ein Heimatfestgefühl möglich sein. Verbundenheit und ein bisschen Normalität in ungewöhnlichen Zeiten.


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